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Für viele ist Naturkost schon seit vielen Jahren
eine Selbstverständlichkeit mit vielen guten Argumenten: Gesundheit,
Bewusstsein, Umweltschutz und nicht zuletzt: Genuss.
Andere wurden erst durch Skandale wie BSE
wachgerüttelt und merkten, dass mit der konventionellen Landwirtschaft und
Lebensmittelindustrie einiges im Argen liegt.
Dazu gehört auch die Politik - die sich
daraufhin endlich zum Ziel setzte, eine Agrarwende herbeizuführen und sich für
das EG-Biosiegel (auch "Künast-Siegel" genannt) stark machte.
Um eine möglichst große Akzeptanz auch bei den
Landwirten zu erreichen, sind dabei die Kriterien für die biologische
Bewirtschaftung bei weitem nicht so streng wie bei den bereits seit langem
existierenden Anbauverbänden.
So müssen Bauern beispielsweise Ihren Betrieb
nicht jahrelang als Umstell-Betrieb führen, um das EG-Biosiegel für Ihre
Erzeugnisse zu erhalten, sondern bekommen sofort ab dem Zeitpunkt, wo sie
nach den entsprechenden Kriterien anbauen das staatliche Bio-Siegel.
Dadurch ist es zwar einerseits möglich,
Bio-Produkte günstiger herzustellen, andererseits darf man bei den zumeist in
Supermärkten gehandelten Bioangeboten nicht in jedem Fall die gewohnte
Naturkost-Bio-Qualität erwarten.
Im übrigen scheinen die klassischen Grundsätze
gesunder Ernährung - z.B. der Versicht auf raffinierten Industriezucker - nicht
mehr so wichtig zu sein. In der Marmelade sind dann eben weisser Bio-Zucker,
Bio-Erdbeeren, Säurungsmittel und Pektin. Mit gesunder Ernährung hat das nur
noch wenig zu tun.
Wenn Sie Fragen zu diesen Themen haben, stehen
wir Ihnen gern mit unserem Wissen zur Verfügung!
Bitte informieren Sie sich bei Interesse auch
auf den Internetseiten der Anbauverbände oder
www.Naturkost.de. |